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Abends saßen wir bei einem Becher Glühwein und lecker gegrilltem lange zusammen.
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Am Samstag Morgen um
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6.00 Uhr hatte ich einzelne Piepser, als ich dann aus meinem Zelt schaute, sah ich, dass die Schnur aus dem Swinger
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gesprungen war. Dort wo meine Montage lag, tauchte eine Herde Hühner. So`n Mist, dachte ich, jetzt musst du bei dem
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blöden Wetter wegen der Hühner aus dem warmen Schlafsack raus. Aber es half ja alles nichts, Jacke drüber und in
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Wollhose raus. Brrr, wat kalt. Beim Schnur in den Swinger hängen, sah ich ein leichtes Wippen in der Rutenspitze.
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Na nu, was ist da los? Die Schnur noch strammer gezogen, merkte ich, dass diese langsam nach rechts zog, also
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Rute hoch und Anschlag. Ich merkte leichten Widerstand, der sich bis zur Seemitte leicht rankurbeln ließ.
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Doch dann zog er nach unten ab. Ich konnte ihn aber ohne weitere Probleme hoch kurbeln und so den schönen Spiegler von 24 Pfund über den Kescher ziehen.
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Mein Jubelschrei hallte über den See, das nenne ich Wintercarping pur
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Jetzt schnell zu Frank rüber und gefragt, ob wir gleich Bilder machen wollen. Er sagte ja, können wir von deinem und von meinem, denn er hatte in der Nacht auch einen schönen Schuppenkarpfen von 19 Pfund gefangen.
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Die Fische haben uns für die kalte Nacht von -5°C entschädigt. Sonst lief über Tag leider nichts mehr. Nachmittags haben wir die Ruten kontrolliert, alles Top. Dann schlug das Wetter um, mit orkanartigen Böen und immer
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noch Schneeregen. Abends blieben wir dann auch nicht so lange sitzen und gingen zeitlich ins Bett.Nachts um halb vier wurde der Wind so stark, dass ich bei eisigen Temperaturen die Heringe nachziehen musste. Es hörte nicht mehr auf zu regnen.
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Als ich dann auch während des Regens auf meiner Liege lag zu lesen, stand plötzlich eine vermummte Gestalt vor meinem Zelt. Ich wollte gerade schon das Messer zücken, als ich Martin erkannte, der sich bei dem Sauwetter einenKaffee abholen wollte. Ich habe ihn dann zu Frank geschickt, da der die größere Behausung hat.
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Ich bin dann nachgekommen, als ich mich angezogen hatte. Die ganze Zeit über hörte es einfach nicht auf zuregnen, selbst als Martin um elf zur Arbeit musste. Wir beschlossen dann auch einzupacken, da keine Besserungin Sicht war.
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Und trotz des schlechten Wetters, hatten wir ein Super Wochenende mit schönen Fischen und wenn dann meineAngelsachen irgendwann mal wieder trocken sind, kommen die auch wieder in Einsatz, denn wir haben schon neueTermine für das Angeln im Januar gemacht.
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Bis dahin, schöne Fiche Schipi
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