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Ein Fisch zur richtigen Zeit!
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Es war ende September und ich hatte noch eine Woche Urlaub, die ich mit unserem schönen Hobby zubringen durfte. Ich hatte eigentlich erst vor nach Mc Pomm zufahren, der Platz war auch schon reserviert und eigentlich alles klar, als ich ein Angebot auf rund 100kg Mix bekam das ich nicht ausschlagen konnte. Und da ich leider nicht Rockefeller bin entschied ich mich die Woche an einem Badesee in unserer Gegend zu verbringen.
An dem See, mit einer größe von knapp 11,5ha habe ich seid 2002 bis Heute, rund 16 Nächte verbracht und einige schöne Graser bis 25pf fangen dürfen. Auch ein, zwei kleine Schuppis habe ich dort überlisten können. Nur leider noch keinen von den Spiegelkarpfen die sich im See tummeln, konnte ich überlisten. So war meine Zielsetzung gegeben, ein Spiegler sollte auf meine Matte.
Voller Tatendrang machte ich mich eine Woche vor Urlaubsantritt auf, um den See noch mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Bewaffnet mit Maden, Grundfutter und zwei Matchruten setzte ich mich einen Nachmittag an den See und beobachtete das Geschehen. Und alleine das lohnte sich schon, denn ich fing gegen Abend eine schöne Schleie von 2100gr, die ich für´s Abendbrot mit nach Hause nahm.
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Die Woche über legte ich mir dann meine Spots an. Sonntagmorgen, es regnete in strömen, aber egal ich fuhr meine Sachen über den See und baute mein Lager auf.
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Neben meinem Platz fischte seit Donnerstag ein anderer Carphunter. So konnte ich leider nicht vom ersten Tag beide Spots befischen, was aber nicht dramatisch war. Denn man saß abends schön zusammen und führte angeregte Unterhaltungen. „ Schöne Grüße Oleg!!“
Die ersten zwei, drei Tage tat sich nichts, außer zwei Reiherenten.
Ich fuhr den See ab und suchte mir einen dritten Spot, den ich vorbereitete. Ab Dienstagmittag konnte ich mich dann voll ausbreiten, denn ab da, war ich für den Rest der Woche Mutterseelen allein am See. Außer Nemo meinem treuen Freund!
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Da ich abends noch eine Ente fing entschloss ich mich schon da eine Rute auf die neue Stelle zu fahren. Was Mittwochmorgens auch mit einem Schuppi von 7,5 Pf belohnt wurde.
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Ich fuhr meine Ruten nur einmal am Tag auf die Futterstellen. So hatte ich ab Nachmittags immer gut zutun.
Nach einer kalten Nacht „ mit dem ersten Bodenfrost“ durfte ich so gegen 8.00Uhr endlich einen von mir angestrebten Spiegler aus dem See drillen.
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Und es war der Drill des Jahres, den der 35,5 Pf schwere Fisch schenkte mir einen schönen gut 30 min Kampf vom Boot aus.
Ich muss sagen der Fisch kam zur richtigen Zeit, sonst hätte ich wohl einen Tiefpunkt gehabt und wäre nicht bis Sonntag geblieben.
Im Rest der Woche konnte ich noch zwei Schuppis von 8 und 9,5pf über den Rand meines Keschers befördern. Und hatte leider noch einen Aussteiger, der sich im Drill recht gut anfühlte.
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Ich kann zum Abschluss sagen, ich bin ganz froh die Woche hier an einem Hausgewässer verbracht zu haben, denn so habe ich zwei Sachen geschafft, die ich mir schon lange gewünscht hatte.
Mfg
Good luck and big Carps Catch and Release
Euer Magnus
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