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Letztes WE wollte ich mit einem Kollegen vom Team Joker-Baits, an einem See im Landkreis Vechta fischen. Dort hatten wir es schon einige Male angetestet, weil dort meistens was lief, was Erfolg mitsichzog. Wie abgesprochen, war ich auch am Freitag so gegen 14.00 Uhr am Wasser und machte mich auf, den See einmal zu umrunden und Spots zu lokalisieren. Nach dem ich fast um den See war klingelte ich bei meinem Kumpel durch, um zu fragen, wo er bleibt. Er musste mit leider mitteilen dass er nicht mehr könne, da Ihm etwas Privates dazwischen gefunkt habe.
Enttäuscht und etwas demoralisiert machte ich mich auf den Heimweg, da mir die Spots die ich ausgemacht hatte, auch nicht so zusagten.
Zuhause angekommen und einen Kaffee später entschied ich mich, doch noch mein Glück zu versuchen, da ja schließlich alle Sachen im Auto waren. Also fuhr ich an mein Hausgewässer hier in Cloppenburg. Ich hatte am See zwar dieses Jahr schon 13 Nächte Schneider gezogen und erst einen Fisch landen können, aber egal. Denn ich wusste von einigen Anglern, und einem Aussteiger den ich dort letztes Jahr hatte, dass ein paar schöne U-Boote dort rumdümpeln.
Und mit dem wissen das auch noch einige vom Carpteam Tühle (gute Bekannte) dort fischen wollten, baute ich mein Lager an meiner Stammstelle auf, um mir noch zwei Schneidernächte abzuholen, aller dings in guter Gesellschaft.
Ich war mir meines Schneiders so sicher, da es sich nach der Meinung der meisten Kollegen im Verein um das schwerste zubeangelnde Gewässer handelt, was wir hier haben. Und der äußeren Bedingungen “Vollmond, Ostwind“ das ich mich im Grunde mehr auf die Geselligkeit und Gespräche freute und nicht auf einen großen Fang.
Die erste Nacht verlief bei mir auch wie gedacht; „schön geschlafen“!
Stefan funkte mich dann morgens irgendwann an, er habe einen Graser gelandet, also hin und Fotos gemacht.
Zurück am Platz erstmal schön Kaffee trinken, ich hatte nicht ganz den ersten schluck genommen, da bekam ich einen Fallbiß.
Ran an die Rute und………. nein keinen Kontakt, schei…!
Nun gut, neu bestückt und wieder auf Spot mit dem Rig, noch zwei handvoll Jokers drüber und weiter frühstücken.
So gegen 11.00 Uhr, es war gerade ein Bekannter am Platz, wieder ein kurzes heben des Swingers und dann ein abruptes absacken. Gut, Rute hoch und …..!JA!….. Kontakt!!!!! Nach einem unspektakulären 10 minütigen Drill, hatte ich den Fisch fünf Meter vorm Ufer.
Doch noch nicht an der Oberfläche, was mich ein wenig stutzig machte, und eine kleine Vorahnung schürte. Dann der Moment der Wahrheit, der Fisch kam hoch und zeigte mit seine Flanke, mein Adrenalin schoss augenblicklich in die Höhe, es war einer der Kapitalen aus dem See.
Jetzt nicht aussteigen „BITTE“ dachte ich nur, und begann den Fisch über den Kescher zumanüvrieren. Einen Moment der Erleichterung als sich das Netz des Keschers um den Fisch legte! Stefan der das ganze auch schon mitbekommen hatte kam gerade als ich den Fisch wiegen wollte und schnappte sich gleich die Kamera. Wo ich die Waage hochnahm, war es klar 21 kg „ minus 800gr Wiegeschlinge“ also 20 kg und 200gr mein neuer PB aus heimischen Gewässern.
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